Was Inklusionscoaching bedeutet
Ein Inklusionscoach baut Brücken. Auf der einen Seite steht ein Mensch, der seine Möglichkeiten in Ausbildung, Beruf oder Alltag besser nutzen will. Auf der anderen Seite ein Betrieb, eine Schule oder ein Team, das nicht genau weiß, wie es unterstützen kann. Mein Job ist, beide Seiten so zusammenzubringen, dass echte Teilhabe entsteht – nicht nur auf dem Papier.
Mit wem ich arbeite
- Einzelpersonen mit Behinderung oder besonderem Unterstützungsbedarf, zum Beispiel beim Einstieg in Ausbildung oder Beruf
- Arbeitgeber, die jemanden einstellen oder halten möchten und nicht wissen, wo sie anfangen sollen
- Ausbildungspersonal, das sich für die Begleitung fit machen will – dazu passt auch die ReZA
- Bildungsträger, die Übergänge in den ersten Arbeitsmarkt verbessern wollen
Mein Ansatz
Ich verbinde das Handwerkszeug aus meiner Weiterbildung zum Inklusionscoach mit der Praxis aus der beruflichen Rehabilitation beim SRH Berufsbildungswerk Neckargemünd. Im Coaching heißt das: Wir schauen zuerst auf Stärken, dann auf Hürden. Wir vereinbaren kleine, überprüfbare Schritte. Und wir beziehen die Menschen ein, die im Alltag dazugehören – Vorgesetzte, Kolleginnen, Ausbilder.
Ein Beispiel für typische Schritte: eine klare Einarbeitung mit festen Ansprechpartnern, ein Gespräch nach vier Wochen, Anpassungen am Arbeitsplatz, ein weiteres Gespräch nach drei Monaten. Nichts Spektakuläres, aber genau diese Verlässlichkeit fehlt oft.
Förderwege
Für viele Inklusionsmaßnahmen gibt es Unterstützung, etwa über die Agentur für Arbeit, die Rentenversicherung oder die Integrationsämter. Welche Wege im Einzelfall passen, klären wir gemeinsam – im Zweifel direkt mit den zuständigen Stellen.
Erste Planung
Ankreuzen genügt – alles Weitere klären wir im Gespräch.
Häufige Fragen
Was macht ein Inklusionscoach?
Er begleitet Menschen mit besonderen Herausforderungen dabei, ihre Möglichkeiten in Beruf, Ausbildung und Alltag zu nutzen – und hilft Betrieben, passende Rahmenbedingungen zu schaffen.
Welche Qualifikation hat Klaus Imhof?
Er hat die Weiterbildung zum Inklusionscoach erfolgreich abgeschlossen und arbeitet zudem beim SRH Berufsbildungswerk Neckargemünd in der beruflichen Rehabilitation.
Wie lange dauert ein Inklusionscoaching?
Das hängt vom Anliegen ab. Manchmal reichen wenige Termine, bei einem Einstieg in Ausbildung oder Beruf ist eine längere Begleitung sinnvoll. Den Rahmen legen wir im Erstgespräch fest.
Gibt es Förderung für Inklusionsmaßnahmen?
Für Arbeitgeber gibt es verschiedene Förderwege, zum Beispiel über die Agentur für Arbeit oder die Integrationsämter. Welche im Einzelfall passen, klären wir gemeinsam mit den zuständigen Stellen.
Gibt es Förderungen für Arbeitgeber?
Ja, je nach Fall etwa über Agentur für Arbeit, Integrationsamt oder Rehabilitationsträger. Welche Stellen zuständig sind, klären wir gemeinsam.
Wie lange dauert eine Begleitung?
Von einem einzelnen Beratungstermin bis zur Begleitung über mehrere Monate – je nach Bedarf.
Sprechen wir über Ihr Vorhaben
Ein kurzer Anruf oder eine Nachricht genügt – das erste Gespräch ist unverbindlich.
