Was die Prüfung verlangt
Die Ausbildereignungsprüfung besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil. Schriftlich geht es um die vier Handlungsfelder: Ausbildung planen, vorbereiten und bei der Einstellung mitwirken, durchführen und abschließen. Praktisch präsentieren oder führen Sie eine Ausbildungssituation durch – die „Unterweisung“ – und stellen sich anschließend dem Fachgespräch mit dem Prüfungsausschuss.
Gerade der praktische Teil macht vielen Respekt. Das ist verständlich: Man steht vor drei Prüfenden, die Uhr läuft, und man soll eine Situation erklären, die man im Betrieb seit Jahren ohne nachzudenken erledigt.
So bereite ich vor
Die Handlungsfelder an echten Fällen
Wir arbeiten mit Situationen, die Sie kennen: die Auswahl unter vierzig Bewerbungen, der Azubi, der in der Berufsschule abrutscht, die Frage, ob eine Verkürzung der Ausbildungszeit sinnvoll ist. Daran lernen Sie Berufsbildungsgesetz, Jugendarbeitsschutz und Pädagogik zusammen – so, wie es in der Prüfung abgefragt wird und im Alltag vorkommt.
Unterweisung und Fachgespräch üben
Jede und jeder bereitet eine eigene Unterweisung vor und führt sie in der Gruppe vor. Danach gibt es Rückmeldung so, wie ein Prüfungsausschuss sie geben würde: Ist das Lernziel klar? Passt die Methode? Wird der Azubi aktiviert? Im anschließenden Übungs-Fachgespräch stelle ich die Fragen, die erfahrungsgemäß kommen – und wir besprechen, wie man auch auf unerwartete Fragen ruhig antwortet.
Recht ohne Paragrafenreiten
Arbeitsrecht und Jugendarbeitsschutzgesetz gehören in jede AEVO-Prüfung. Ich bringe sie so mit, dass Sie im Betrieb sicher handeln: Was darf ein 17-jähriger Azubi nach der Berufsschule noch arbeiten? Wann ist eine Abmahnung angebracht, wann ein Gespräch?
Warum bei einem IHK-Prüfer lernen?
Seit 2010 nehme ich bei der IHK Rhein-Neckar Prüfungen ab, darunter die Ausbildereignungsprüfung. Ich verrate keine Prüfungsaufgaben – das wäre weder erlaubt noch hilfreich. Aber ich weiß, woran Prüfende eine gute Unterweisung erkennen und welche Fehler im Fachgespräch immer wieder Punkte kosten. Dieses Wissen fließt in jede Übung ein.
Dazu kommen über 20 Jahre eigene Ausbildungspraxis und meine Arbeit als Unternehmer bei Mannheims-Webdesign. Ich sehe Ausbildung deshalb auch als Investition: Ein Betrieb, der gut ausbildet, findet leichter Nachwuchs und hält ihn länger.
Inklusion auf Wunsch inklusive
Viele Betriebe bilden inzwischen auch junge Menschen mit besonderem Förderbedarf aus – etwa über die Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken. Auf Wunsch baue ich Inhalte aus der ReZA in den Kurs ein: Wie spreche ich Anweisungen klar aus? Welche Nachteilsausgleiche gibt es in der Prüfung?
Kurstermine und Inhouse
Feste Lehrgänge mit Terminen finden Sie auf ausbilder-der-ausbilder.de. Wenn Sie mehrere Mitarbeitende gleichzeitig vorbereiten möchten, ist eine Inhouse-Schulung oft die bessere Wahl – mit Beispielen aus Ihren Ausbildungsberufen.
Inhouse-Kurs oder offener Lehrgang?
Inhouse-Kurs
- Vorteil: Unterweisungen an Ihren Ausbildungsberufen
- Vorteil: Termine flexibel
- Vorteil: Inklusionsthemen nach Bedarf
- Zu beachten: Erst ab mehreren Teilnehmenden wirtschaftlich
Offener Lehrgang
- Vorteil: Auch für Einzelpersonen
- Vorteil: Austausch mit anderen Branchen
- Zu beachten: Feste Termine
- Zu beachten: Beispiele allgemeiner
Erste Planung
Ankreuzen genügt – alles Weitere klären wir im Gespräch.
Häufige Fragen
Was zeichnet die AEVO-Vorbereitung bei Klaus Imhof aus?
Sie ist konsequent praxisorientiert. Die vier Handlungsfelder werden an Beispielen aus echten Ausbildungsbetrieben erarbeitet, und die praktische Prüfung wird realistisch geübt. Klaus Imhof bringt dabei über 20 Jahre eigene Ausbildungspraxis und seine Erfahrung als IHK-Prüfer ein.
Können AEVO-Kurse auf ein Unternehmen zugeschnitten werden?
Ja. Als Inhouse-Schulung werden die Inhalte der vier Handlungsfelder direkt mit Ihren Ausbildungsberufen, Abläufen und Beispielen aus Ihrem Betrieb verknüpft.
Wie wird auf die praktische Prüfung vorbereitet?
Unterweisung und Fachgespräch werden simuliert – mit Rückmeldung aus Prüfersicht. Klaus Imhof ist seit 2010 in Prüfungsausschüssen der IHK Rhein-Neckar tätig und weiß, worauf Prüfer achten.
Welche Rolle spielt Inklusion in der Ausbildereignung?
Auf Wunsch fließen Inhalte aus der Rehabilitationspädagogik ein: wie man Auszubildende mit besonderem Förderbedarf begleitet und welche Unterstützung es gibt. Das ist für Betriebe interessant, die neue Zielgruppen für die Ausbildung erschließen wollen.
Ist der Kurs auch online möglich?
Ja. Neben Präsenzterminen in Mannheim und Inhouse-Schulungen ist die Vorbereitung live online buchbar – damit bundesweit.
Wo gibt es feste Kurstermine?
Aktuelle Lehrgänge und Termine finden Sie auf ausbilder-der-ausbilder.de. Für Inhouse-Termine nutzen Sie das Formular „Erste Planung“ auf dieser Seite.
Wo finde ich feste AEVO-Kurstermine?
Aktuelle Lehrgänge mit festen Terminen stehen auf ausbilder-der-ausbilder.de. Für Firmengruppen gibt es eigene Termine als Inhouse-Kurs.
Kann ich nur die praktische Prüfung trainieren?
Ja. Eine gezielte Vorbereitung auf Unterweisung bzw. Präsentation und Fachgespräch ist auch einzeln buchbar.
Hilft der Kurs auch beim Konzept für die Unterweisung?
Ja. Gemeinsam wird ein Thema gewählt, das Konzept aufgebaut und die Durchführung geübt – mit Rückmeldung aus Prüfersicht.
Sprechen wir über Ihr Vorhaben
Ein kurzer Anruf oder eine Nachricht genügt – das erste Gespräch ist unverbindlich.
